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19.9.2019 : 12:22 : +0200

4 erlebnisreiche Tage mit den rheinhessischen Musikfreunden

Altgandersheim rief und viele kamen. Auch der TV entsandte wieder eine schlagkräftige Truppe. Allerdings mussten wir krankheitsbedingt eine Schwächung hinnehmen, von der wir uns, ehrlich gesagt, nicht ganz erholt haben. So musste Cori absagen und wie wir mal so sind, haben wir dann kurzfristig Frank für die Krankenbetreuung freigestellt. Mit Illy an Bord ging es über Schwabenheim in Richtung Harz. Bedingt durch eine dreimalige P-Pause trafen wir den 2. Bus, der von Worms über Gimbsheim seinen Weg suchte, erst in Göttingen.
 
In der Schule angekommen, hieß es zunächst einmal Zimmer belegen, Betten beziehen, auspacken und ab zur Begrüßung. Und dann ging es los. Albert führte uns wie gewohnt durch die Höhen und Tiefen der Tonleitern und auch einige Musikstücke fielen unserem Spielhunger zum Opfer.

Küche und Keller zeigten sich wie gehabt  von ihrer besten Seite. Nicht vergessen wollen wir den Beitrag von Harald, denn ohne sein Survivalcase wäre wohl manch einer mit knurrendem Magen zu Bette gegangen.

Wohl krankheitsbedingt schwächelte das gewohnte gemütliche Beisammensein am Klööndeel ein wenig. Trotz Alberts Aufforderungen kam der Absatz von Flüssigbrot nicht so richtig in die Gänge. Ganz bedenklich ist die Entwicklung im Gemeinschaftsraum zu bewerten. Seit wir keine Fastnacht mehr feiern und das mit der Disco auch nicht mehr der Renner ist, wandelt sich dieser Raum immer mehr zur Spielhölle. Hier muss wohl mal Tacheles geredet werden.

Eine Sternstunde waren die Ausführungen Alberts zur Übungsmoral. Er blickte in ungläubige versteinerte Gesichter, bei seinen entrüsteten Aussagen, dass ihm Spielleute gesagt hätten, dass in ihrem Zuge Musiker ihre Instrumente nach der Probe im Probenraum belassen und sie erst bei der nächsten Musikstunde wieder in die Hand nehmen würden. Das hielten auch wir für ein Ding der Unmöglichkeit – da es so was gibt – fast unvorstellbar. Alle, wirklich alle Anwesenden konnten da mitfühlen.

Schade, dass unser langjähriger Dozent für die Blasmusik, Achim Walter, wegen eines Trauerfalls in der Familie nur am Freitagmittag und Samstagmorgen zur Verfügung stand. Dennoch wurde der Lehrgang gut gemeistert.

Am Sonntag hieß es dann Abschied nehmen. Nach dem gemeinsamen Konzert der Blasmusiker und Spielleute wurde gepackt und der Weg in die Heimat angetreten. Klar, den Besuch der amerikanischen Gourmettempel wollen wir nicht vergessen. Der 2. Bus kam nicht in diesen Hochgenuss. Da alle im Bus schliefen fuhr der Busfahrer an Kirchheim einfach vorbei. Tja, so kann’s gehen.

Es hat wieder riesigen Spaß gemacht. Altgandersheim 2009 ist jetzt schon wieder Geschichte. Das Deutsche Turnfest und ein sicherlich wieder ereignisreiches Übungsjahr warten auf uns, beginnend mit dem Fastnachtsumzug. Doch wie schnell vergeht die Zeit – Altgandersheim 2010 wartet schon auf uns.